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Neuigkeiten aus der LebensWerkstatt



Alles unter einem Dach

Mehr Platz für alle und alle Bereiche unter einem Dach – so zeigt sich die Werkstatt Ingelfingen nach dem Umbau. Bei der Einweihungsfeier konnten sich die Gäste ein Bild davon machen und waren begeistert.„Dank einer neuen Rampe ist der Standort nun auch endlich komplett barrierefrei“, freut sich Bürgermeister Michael Bauer. Ein Sinnbild für den Abbau von Barrieren, die in der Gesellschaft oft noch zu überwinden sind. Die Rampe erschließt das Gebäude jetzt auch von der Straße her barrierefrei. Bislang war der Zugang für Rollstuhlfahrer*innen nur über den Hof möglich.

Die LebensWerkstatt hat den Standort Ingelfingen für rund 2,3 Millionen Euro modernisiert. Durch die Auslagerung zweier Arbeitsbereiche in die neue Werkstatt in Öhringen wurde die Zahl der Arbeitsplätze in Ingelfingen von 120 auf 64 reduziert. Neue Wände bieten Sichtschutz und mehr Ruhe für die Mitarbeitenden. Das komplette Innenleben wurde quasi auf den Kopf gestellt. Die 23 Plätze im Berufsbildungsbereich (BBB) und die zwölf statt zehn Plätze im Förder- und Betreuungsbereich (FuB) sind nun im selben Gebäude wie der Arbeitsbereich. „Das ist auch wunderbar für den Übergang“, findet Karin Käppel, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim.

Vor allem für den FuB, der vorher im Dachgeschoss des Wohnhauses nebenan untergebracht war, bedeutet der Umzug einen Quantensprung. „Die Raumaufteilung erweitert unsere Möglichkeiten sehr“, erzählt Gruppenleiterin Pia Ziegler. Besonders freut sie, dass die Klienten jetzt auch ohne großen Aufwand nach draußen in den Garten gehen können.

Der FuB befindet sich inklusive Lernküche dort, wo früher die Cafeteria war. Die ist jetzt direkt im Eingangsbereich ein Stockwerk darüber, wo an diesem Nachmittag die Einweihung gefeiert wird. Alles ist heller. „Wir haben nicht alles gemacht, die Fußböden etwa oder manche Fenster gelassen, weil das Geld aus war“, gibt LebensWerkstatt-Vorstand Friedemann Manz zu. Das stehe dann in den nächsten Jahren auf dem Plan. „Aber schön sind die Menschen, die hier ein- und ausgehen, da müssen es nicht die Fenster sein.“

Freuen sich kollektiv über die neue alte Werkstatt (von links): Werkstattrat Uwe Hermann, Standortleiter Bernd Schnepper, Architektin Mandy Ibrahim, LW-Vorstand Friedemann Manz und die Werkstatträte Holger Hanselmann, Agathe Gorus und Verena Weimer.Freuen sich kollektiv über die neue alte Werkstatt (von links):
Werkstattrat Uwe Hermann, Standortleiter Bernd Schnepper, Architektin Mandy Ibrahim, LW-Vorstand Friedemann Manz und die Werkstatträte Holger Hanselmann, Agathe Gorus und Verena Weimer.