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Neuigkeiten aus der LebensWerkstatt



Ausgelassene Stimmung bei bestem Wetter

Das Wetter war fast zu gut am Sonntag, 19. Mai in Schwäbisch Hall, denn die Besucher des Tages der offenen Tür in der LebensWerkstatt kamen gehörig ins Schwitzen. Besonders, als sie mit der Zumba-Gruppe mittanzen durften.

 

Wie jedes Jahr gehörte der Tag der offenen Tür bei der Lebenswerkstatt in Schwäbisch Hall zum Stadtteilfest rund um den Aschenhausweg, und wie jedes Jahr nutzten viele Besucher, Mitarbeiter und ihre Familien die Gelegenheit zu einem Besuch – wieviele ist immer schwer zu sagen. “Wir haben insgesamt 500 Essen verkauft und 350 Stück Kuchen. Die eigentliche Besucherzahl ist aber wesentlich höher”, sagte Horst Dieterich, Standortleiter, am Tag danach.

“Dort drüben ist mein Arbeitsplatz”, sagte ein Mitarbeiter und deutete auf die Werktische in der Halle von “Montage III”. Wie viele andere Mitarbeiter führte auch er seine Mutter durch die Montagehallen. Jede Menge Schrauben lagen da herum. “Sie werden hier normalerweise verpackt”, erklärte Heidrun Deeg (Gruppenleitung Montage). Beim Tag der offenen Tür betreute sie allerdings eine ganz andere Produktionslinie. Die “Perlenlinie”: “Wir machen Schlüsselanhänger. Es ist ein Beschäftigungsangebot für die Kinder.”

Die Werkstatt hatte sich zum Tag der offenen Tür herausgeputzt und für die Besucher jede Menge Informationen und Attraktionen vorbereitet. Mit dabei: die Trommelgruppe mit einem vielbeklatschten Auftritt im Hof, in dem auch Kunstwerke aus Holz entstanden. In der Werkstatt drängelten sich unterdessen die Besucher und erfuhren zum Beispiel, was ein Jobcoach macht oder wie das CNC-Fräsen geht. Sie probierten Jeans beim Kleiderbazar an und stärkten sich an den Maultaschen, die die Mitarbeiter der Kantine servierten.

Nachmittags tanzten sie dann zu den fetzigen Rhythmen, die die Zumba-Gruppe aufgelegt hatte. “Kommen Sie”, rief Damiana Koch, die die Gruppe ehrenamtlich anleitet – es ist eine arbeitsbegleitende Maßnahme. “Tanzen Sie mit uns”, rief die gebürtige Brasilianerin. “Das Lied kennt jeder!” Und so bildete sich auf dem Hof vor der Werkstatt ein großer Kreis von Besuchern und Mitarbeitern und zu “Ciao, bella ciao” tanzte jeder wie er mochte und konnte. “Und jetzt gibt es für alle Kaffee und Kuchen “, sagte Standortleiter Dieter Schoch hinterher. Denn das Fest, das dieser Tag der offenen Tür eigentlich war, war noch lange nicht zu Ende.