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Neuigkeiten aus der LebensWerkstatt



BUGA: Teilhabe am Arbeitsleben

“BUGA inklusiv” hieß es am Montagnachmittag im Holzpavillon auf der BUGA. Die LebensWerkstatt (LW) hatte zu einer munteren Talkrunde eingeladen, moderiert von der Heilbronner Integrationsbeauftragten Irina Richter und Paula Balint, Mitarbeiterin der LW in Kirchhausen und Mitglied des Integrationsbeirats. “Für uns war es ganz wichtig, dass Menschen mit Handicap überall hinkommen”, betont Buga-Geschäftsführer Hanspeter Faas. Doch er wollte noch einen Schritt weitergehen. “Ich hab bei anderen Gartenschauen immer bedauert, dass da zwar Menschen mit Behinderung arbeiten, aber immer nur im Hintergrund und dachte, das muss doch auch in der ersten Reihe möglich sein.” Jetzt arbeiten 16 ehemalige Mitarbeiter*innen der LW bei verschiedenen Dienstleistern auf der Buga wie den Gärtnern, im Fahrradparkhaus und anderen. Einer von ihnen ist Kevin Engelhardt, dem die Arbeit in der Grünpflege sehr viel Spaß macht. “Hier ist es viel abwechslungsreicher als in der Werkstatt”, findet er. Lob bekommt er auch von seiner Mentorin Elke Müller von der Firma Fichter. “Wenn ich mein Chef wäre, würde ich ihn einstellen.”

Begleitet werden Engelhardt und seine Kollegen von den Jobcoaches der LW wie Franziska Pfütz und Tobias Katz. Finanziert werden diese durch das Budget für Arbeit, das jedem Menschen mit Behinderung zusteht. Heilbronns Sozialbürgermeisterin Agnes Christner und Jürgen Czupalla, Leiter der Agentur für Arbeit in Heilbronn, loben dieses neue Konzept ausdrücklich. “Das bringt den Leuten mehr Möglichkeiten und nicht zuletzt Unabhängigkeit vom Sozialsystem”, findet Christner. LW-Chef Friedemann Manz ergänzt: “Das macht den Übergang in den ersten Arbeitsmarkt leichter, vor allem für die Arbeitgeber, weil sie Unterstützung bekommen.” Umrahmt wurde der Nachmittag natürlich von Better Than, die den Holzpavillon zum Feiern brachten.

Bildunterschrift von li. nach re.: Irina Richter und Paula Balint im Gespräch mit Hanspeter Faas