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Neuigkeiten aus der LebensWerkstatt



„Alles, nur keine verschwendete Zeit”

Tabea Bayha ist froh, sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) am Standort Ingelfingen entschieden zu haben.

fsjAus Plan B könnte für Tabea Bayha aus Jagsthausen jetzt der Plan für die Zukunft werden. Im Interview berichtet die 21-Jährige von ihren Erfahrungen als FSJlerin in der LebensWerkstatt.
Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ein FSJ zu machen?
Tabea Bayha: Mir wurde von ehemaligen FSJlern erzählt, in Ingelfingen gäbe es eine tolle Gruppe. Erst war das FSJ nur Plan B, falls ich keinen Studienplatz in digitaler Forensik bekomme, aber dann wollte ich es trotzdem machen.
Wie sieht Ihre Tätigkeit aus?
Ich unterstütze die Mitarbeiter am Arbeitsplatz und helfe ihnen bei der Erledigung ihrer Aufträge und bei der Ergebniskontrolle. Vor allem aber unterhalten wir uns viel, das kann echt Spaß machen.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit, was vielleicht auch nicht?
Hier herrscht eine tolle Atmosphäre. Du erlebst jeden Tag etwas, denn irgendwas läuft immer anders als geplant, und wir lachen darüber. Klar, manchmal ist es auch anstrengend, aber nur wenn ganz viel zu tun ist und alle nach mir rufen.
Entspricht das FSJ Ihren Erwartungen und würden Sie sich wieder dafür entscheiden?
Ich war unsicher, ob ich überhaupt damit umgehen kann, aber die Leute machen es einem leicht. Viele sagen, das sei ein verschwendetes Jahr, aber man lernt wirklich was und arbeiten kann ich noch mein ganzes Leben.
Hat sich Ihr Verhältnis zu Menschen mit Behinderung verändert?
Früher war mir auf der Straße unklar, ob ich jetzt hin- oder wegschauen soll. Da habe ich eine ganz andere Einstellung bekommen. Jetzt bin ich viel selbstverständlicher im Umgang mit Menschen mit Behinderung.
Und im Anschluß studieren Sie digitale Forensik?
Ich überlege, ob ich nicht auf Sozialpädagogik umschwenke.