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Neuigkeiten aus der LebensWerkstatt



“Ganz normale Menschen”

Pascal Eichenauer macht ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Wohnhaus I in Böckingen.
Etwas Neues ausprobieren war Pascal Eichenauer wichtiger, als die Zeit bis zur Ausbildung in der Berufsschule zu überbrücken. Im Interview berichtet der 17-jährige Heilbronner von seinen Erfahrungen als FSJler in der LebensWerkstatt.

Wie sind Sie überhaupt auf die Idee gekommen, ein FSJ zu machen?
Pascal Eichenauer: Mit der Schule hat es bei mir nicht so gut geklappt und ich wollte was zur Überbrückung. Weil ich im Bereich Heilpädagogik noch nichts gemacht habe und wir in der Schule jemanden mit geistiger Behinderung hatten, wollte ich mehr erfahren.
Wie sieht Ihre Arbeit jetzt aus?
Zu meinen Aufgaben gehört die Pflege und den Bewohnern bei ihrer Selbstständigkeit zu helfen. Das bedeutet, beim Aufstehen unterstützen ebenso wie bei der morgendlichen Pflege, manchen muss auch das Essen gegeben werden. Außerdem helfe ich in der Tagesstruktur für Senioren.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit, was vielleicht auch nicht?
Ich sehe, dass die Leute glücklich und dankbar sein können, auch wenn sie es vielleicht nicht ausdrücken können. Manchmal ist es allerdings sehr stressig, da kann man sich keine fünf Minuten zurückziehen, weil die Leute einen brauchen.
Hat sich Ihr Verhältnis zu Menschen mit Behinderung verändert?
Am Anfang war ich skeptisch und blieb ein bisschen distanziert. Mittlerweile sehe ich sie einfach als ganz normale Menschen und beziehe sie mehr in mein Leben mit ein. Ich gehe jetzt definitiv offener durchs Leben.
Hat sich sonst etwas verändert?
Vorher wollte ich beruflich in Richtung KFZ-Mechatronik gehen, jetzt überlege ich, hier eine Ausbildung zu machen oder zumindest generell im Pflegebereich zu arbeiten.

fsj